Schwarzes Öl im Dieselmotor

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In unserem Bauunternehmen betreiben wir die unterschiedlichsten Baumaschinen. Außerdem haben wir eine eigene LKW-Flotte. Sämtliche Motoren werden regelmäßig mit OELCHECK-Schmierstoffanalysen überwacht. Das Motorenöl wechseln wir auf der Basis der Analysen meist in längeren Intervallen als es vom Hersteller angegeben wurde. Nun sind wir entsprechend einer Empfehlung unseres Schmierstoff-Lieferanten auf ein angeblich qualitativ hochwertigeres, teilsynthetisches Dieselmotorenöl SAE 10W-40, Typ SHPD, umgestiegen. Nach dem Wechsel wurde das Öl jedoch in kurzer Zeit bereits auffallend schwarz. Was kann die Ursache sein?

OELCHECK antwortet:

Die schwarze Färbung des Öls ist kein Grund zur Beunruhigung. Im Gegenteil – sie zeigt ganz eindeutig, dass der Schmierstoff seine Aufgaben erfüllt. Je schneller das Öl schwarz wird, desto besser ist die Ölqualität. Es verfügt über Additive, die Schlamm sowie lackartige Ablagerungen lösen. Diese Verschmutzungen entstehen durch Verbrennungsrückstände oder durch andere Verunreinigungen. Außerdem zeichnet es sich durch ein gutes Dispergiervermögen aus. Dabei hält es die Verschmutzungen in Schwebe und sorgt dafür, dass sich keine neuen Ablagerungen bilden können. So hält das Öl den Motor sauber und schützt ihn vor unnötigem Verschleiß.